Wem wollen wir’s recht machen?

Die Geschichte vom Mann und seinem Esel

Ein Mann reitet auf einem Esel nach Hause, sein Sohn läuft zu Fuß nebenher.

Da begegnet ihnen ein Wanderer und sagt: “Das ist nicht recht, Vater, dass ihr reitet und Euer Sohn läuft. Ihr habt doch die stärkere Glieder!“

Da steigt der Vater vom Esel und lässt seinen Sohn weiter reiten.

Da kommt ihnen wieder ein Wanderer entgegen und sagt: “Das ist nicht recht, dass Du reitest Junge und Dein Vater läuft. Du hast die jüngeren Beine!“

Daraufhin setzen sich beide auf den Esel und reiten weiter als ihnen der dritte Wanderer begegnet. Er sieht die zwei auf dem Esel und sagt: “Das ist nicht recht, zwei Kerle auf einem schwachen Tier! Der arme Esel.“

Da steigen Vater und Sohn ab und gehen nun beider zu Fuß neben dem Esel her.

Nach kurzer Zeit treffen sie erneut auf einen Wanderer.Der Wanderer sieht sie, stutzt und sagt: “Na, ihr seid mir ein komisches Gespann; habt einen Esel und lauft beide neben her. Reicht`s nicht, wenn nur zwei gehen?“

Da sucht der Vater einen Baumstamm und der Sohn bindet dem Esel die Vorder- und die Hinterbeine zusammen. Sie schieben den Baumstamm hindurch und tragen den Esel auf ihren Schultern nach Hause.

Wollen Sie es auch allen anderen Menschen recht machen?

Viele Menschen wollen es immer allen Anderen recht machen. Unabhängig davon was sie eigentlich selber wollen, glauben oder für richtig halten. Sie ignorieren dabei oftmals ihre eigenen Bedürfnisse und tun das, was jemand anderer von ihnen erwartet. Es kann sogar so weit gehen, auch schon prophylaktisch das zu tun, was sie glauben, dass jemand von ihnen erwarten könnte.

Solche Verhaltensweisen und Muster haben meist als Ursache innerliche Glaubenssätze und Muster wie “ich werde nur geliebt, wenn ich es allen recht mache” oder “ich und meine Meinung sind nichts wert” oder  “die Andren wissen alles besser” uvm.

Meist gelingt es nur sehr schwer solche Muster selber und allein zu erkennen und vor allem dann nachhaltig zu verändern.

Core Coaching kann Sie auf Ihrem Weg dabei unterstützen:

  • innerliche Muster und Glaubenssätze auf zu decken
  • neue Einstellungen zu finden
  • positives Selbstwertgefühl auf zu bauen
  • zu sich stehen zu lernen
  • auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu hören
  • diese auch zu erfüllen (abseits der Erwartungen der Anderen)
  • positives, selbstbestimmtes Leben zu führen, das Ihnen wirklich entspricht

 

 

Coaching für Singles

Beziehungscoaching – Coaching für Singles

Wieso gerate ich immer wieder an den Falschen/ die Falsche?

Ich wünsche mir eine erfüllende Partnerschaft, aber es scheint einfach nicht zu klappen! Warum?

Egal was ich mache, ich lerne immer wieder den Falschen/ dieselbe Art von Menschen/ gar niemanden kennen und weiß nicht ob es an mir liegt?

Ist irgendwas mit mir nicht richtig?

Viele Frauen wie auch Männer sind single-  oftmals über längere Zeiträume – und hätten eigentlich gern eine  erfüllende Partnerschaft.

Warum das Thema Beziehung und Partnerschaft oftmals nicht funktioniert oder man immer wieder auf den Falschen oder die Falsche trifft liegt an unserer Prägung. Diese ist entscheidend dafür, wie wir die Welt sehen und worauf wir fokussiert sind.

Unter anderem führt sie dazu, dass wir das zu uns heranziehen, was wir erwarten und schon gewöhnt sind. Wenn wir beispielsweise Enttäuschungen gewöhnt sind, dann werden wir eher Enttäuschungen anziehen – nicht weil wir das wollen, sondern weil wir es wieder so erwarten.

In gewisser Weise ist das wie mit selbst erfüllenden Prophezeiungen. Wir erzeugen selber ohne es zu wollen Muster, die uns daran hindern neue und bessere Erfahrungen zu machen.

Die Partnersuche und nach welchem „Beuteschema“ wir da vorgehen ist ein unbewusster Prozess, das kann dazu führen, dass wir immer wieder in dieselbe Falle tappen und eben wieder genau auf den „Falschen“ reinfallen  und diese neuerliche Enttäuschung uns bestätigt was wir ohnehin schon erwartet haben.

Coaching für Singles kann dabei unterstützen, solche unbewussten Muster transparent zu machen und ganz bewusst neue zu entwickeln.

Besonders wichtig ist dabei sich der eigenen Bedürfnisse wieder klar und bewusst zu werden – auch im Hinblick auf eine Partnerschaft. Wenn ich nicht weiß, wonach ich genau suche, wird es schwer sein, es zu finden. Klarheit im Bezug auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse fördert auch die Offenheit, die ermöglicht, so einem Menschen dann tatsächlich zu begegnen.

Dabei geht es nicht darum „eine Eierlegende Wollmilchsau zu ersehnen“ und sich dann der Realität bewusst zu werden, dass wir trotzdem alle nur Menschen sind, sondern sich realistisch damit auseinander zu setzen: wer bin ich? Was kann und möchte ich in eine Beziehung einbringen? Was wünsche ich mir von einem Partner? Welche alten und hinderlichen Erfahrungen bringe ich in meinem Rucksack mit und welche davon möchte ich gern auflösen und hinter mir lassen?

In dem Zusammenhang arbeiten wir auch am eigenen Selbstbewusstsein und an den eigenen Ängsten, die einer erfüllenden Partnerschaft womöglich im Wege stehen.

Wenn wir lernen uns selber wirklich zu mögen, in allen Facetten und uns selber so annehmen wie wir sind, dann macht uns das automatisch auch für Andere attraktiver und es ist auch die Voraussetzung dafür, uns einem Partner so zu zeigen, wie wir wirklich sind und eine erfüllende Partnerschaft ein zu gehen.

Luedo Coaching für Singles begleitet dabei

  • Unbewusste Muster aufzudecken und hinderliche Glaubenssätze aufzulösen
  • Verletzungen aus früheren Beziehungen und Erfahrungen zu überwinden
  • Lösen aus familiären Mustern und Erwartungen
  • Eigene Bedürnisse zu erkennen und dazu zu stehen
  • Selbstwert und Selbstbewusstsein zu stärken – positives Selbstbild aufzubauen
  • Sich selber wirklich zu mögen und in allen Facetten anzunehmen
  • Unterstützung nach Trennungen und Hilfe für den Neustart

 

Coaching in Wien

 

“Wenn der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.”

(J.W. von Goethe)

 

 

Suchen Sie einen für Sie passenden Coach in Wien?

Luedo bietet Coaching für verschiedenste berufliche wie auch private Anliegen und Themenstellungen.

Bei der Entscheidung, ob ein Coach der/die richtige Person für Ihr Thema ist, spielen neben Professionalität verschiedene Faktoren eine Rolle.

 

Eine Homepage bietet lediglich einen ersten Eindruck. Für nähere Informationen kontaktieren Sie mich gerne!

Müdigkeit und Erschöpfung

Warum bin ich ständig müde?

Viele Menschen sind von chronischer Müdigkeit geplagt. Fühlen Sie sich müde, trotzdem Sie regelmäßig auseichend schlafen? Ist es normal sich jeden Tag müde durch den Tag zu quälen?

Chronische Müdigkeit kann verschiedene viele körperliche aber auch psychische Auslöser und Einflussfaktoren haben- manche davon nicht unbedenklich. Von einem chronischen Erschöpfungssyndrom (Chronic fatigue-Syndrom) sollte man erst dann sprechen, wenn wirklich alle anderen Ursachen ausgeschlossen wurden.

Je nachdem, woher Ihre Müdigkeit und Erschöpfung rührt, kann es nötig und sinnvoll sein sich professionelle Unterstützung zu holen – um nicht nur die Ursachen zu finden, sondern diese auch nachhaltig zu beheben.

Zunächst unterscheidet man bei der Müdigkeit, ob man schon einen nicht erholsamen Schlaf hatte – d.h. morgens unausgeschlafen und gerädert aufwacht. Dies ist ein wichtiges Zeichen für Schlafstörungen. Davon wird unterschieden, wenn sich eine Müdigkeit und Erschöpfung durch den Tag zieht und den ganzen Tag „die Batterien leer sind“ oder sich gar nicht mehr aufladen lassen.

 

Mögliche Ursachen für chronische Müdigkeit:

  • Vitaminmangel : durch einseitige Ernährung oder eine Magen- Darm Störung verursacht. Unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Gereiztheit und Konzentrationsstörungen sind oft erste Anzeichen.
  • Eisenmangel: betrifft oftmals Frauen, die durch eine starke monatliche Regelblutung zu viel Eisen verlieren. Auch VegetarierInnen sollten besonders auf die Deckung ihres Eisenbedarfs achten. Typische Zeichen eines Eisenmangels sind neben Müdigkeit – Haarausfall, blasse Haut, eingerissene Mundwinkel.
  • Leberschaden: arbeitete die Leber – als zentrales Entgiftungsorgan unseres Körpers nicht richtig, so gehören zu möglichen Anzeichen latente Erschöpfung, starke Müdigkeit vor allem nach dem Essen und nächtliches Erwachen vor allem zur Zeit, in der die Hauptaktivität der Leber ist (zwischen 1-3 Uhr) sowie schlechte Verträglichkeit von Alkohol Fett und üppigen Speisen.
  • Schilddrüsenunterfunktion/Hypothyreose (verringerte Funktion der Schilddrüse): arbeitet die Schilddrüse nicht richtig, so läuft unser ganzer Körper auf Sparflamme. Müdigkeit, Gewichtszunahme und gestörtes Kälte – Wärmeempfinden gehört zu Folgen einer gestörten Schilddrüsenfunktion.
  • Blutdruck: Menschen, die unter zu niedrigem Blutdruck leiden fühlen sich oft antriebsschwach und schlapp. Weitere Symptome: Kopfschmerzen, Schwindelgefühle beim Aufstehen, Herzklopfen.
  • Chronischer Alkoholmissbrauch/ Drogen – bzw. Medikamentenabhängigkeit: Antriebslosigkeit und Müdigkeit können nicht nur direkt nach exzessivem Trinken auftreten, sondern sich auch noch Monate später auswirken.
  • Starker Koffeingebrauch bzw. Entzug (Tee, Kaffee, Cola)
  • Chronischer Bewegungsmangel  kann Müdigkeit und Erschöpfungsgefühle bewirken beziehungsweise verstärken.
  • Einige psychische Störungen und/oder medizinische Behandlungen können Müdigkeit hervorrufen. Müdigkeit und Schläfrigkeit sind häufige Symptome bei Depression, Schizophrenie. Auch Essstörungen wie Anorexie und Bulimie können starke Müdigkeit hervorrufen bedingt durch einhergehende Ernährungsmängel sowie psychische Ursachen.
  • Chronische Müdigkeit – CFS:  Vom chronischen Erschöpfungssydrom oder CFS sprechen Ärzte, wenn man sich mehr als sechs Monate lang müde und erschöpft fühlt und außerdem unter diffusen Schmerzen (Kopf, Lymphknoten, Muskeln) leidet. Vermutliche Ursachen sind Virusinfekte, Dauerstress, Immun- oder Hormonstörungen. Vorsicht: CFS kann leicht mit einer echten Depression verwechselt werden

Abhilfe?

Wenn Sie abklären möchten, woher  Ihre Müdigkeit rührt, kontaktieren Sie mich! Professionelle Ernährungsberatung unterstützt Sie dabei, Ernährungsursachen zu beheben. Bei Schlafstörungen gibt es zahlreiche Nicht-Medikamentöse Therapiemöglichkeiten, um Abhilfe zu schaffen.

Persönliche Gesundheit beginnt in Ihrem Alltag! Daher ist es wichtig und sinnvoll, nicht nur kurzfristige Lösungen zu suchen, sondern nachhaltig zu arbeiten. Ein Gesundheitscoaching kann Sie dabei unterstützen, herauszufinden, woher die Müdigkeit kommt und wie Sie angepasst an Ihre Möglichkeiten und Bedürfnisse Ihr Leben verändern können, damit es Ihnen langfristig besser geht.

Selbstliebe

Das folgende Gedicht zum Thema Selbstliebe hat Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag 1959 geschrieben.

Ein wunderschönes Gedicht zu einem Thema, das viele Menschen ihr ganzes Leben lang begleitet.

 

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich , das nennt man
“Authentisch-Sein”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß, das nennt man
“Selbstachtung”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
“Reife”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
– von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“Selbstachtung”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“Ehrlichkeit”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “Einfach-Sein”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“Herzensweisheit”.
Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
das ist das Leben!

Die wichtigen Dinge im Leben

Eines Tages hält ein Zeitmanagementexperte einen Vortrag vor einer Gruppe von Studenten, die Wirtschaft studieren. Er möchte ihnen einen wichtigen Punkt vermitteln mit Hilfe einer Vorstellung, die sie nicht vergessen sollen. Als er vor der Gruppe dieser qualifizierten angehenden Wirtschaftsbosse steht, sagt er: „Okay, Zeit für ein Rätsel“.

Er nimmt einen leeren 5-Liter Wasserkrug mit einer sehr großen Öffnung und stellt ihn auf den Tisch vor sich. Dann legt er ca. zwölf faustgroße Steine vorsichtig einzeln in den Wasserkrug. Als er den Wasserkrug mit den Steinen bis oben gefüllt hat und kein Platz mehr für einen weiteren Stein ist, fragt er, ob der Krug jetzt voll ist. Alle sagen: „Ja“. Er fragt: „Wirklich?“ Er greift unter den Tisch und holt einen Eimer mit Kieselsteinen hervor. Einige hiervon kippt er in den Wasserkrug und schüttelt diesen, sodass sich die Kieselsteine in die Lücken zwischen den großen Steinen setzen.

Er fragt die Gruppe erneut: „Ist der Krug nun voll?“ Jetzt hat die Klasse ihn verstanden und einer antwortet: „Wahrscheinlich nicht!“ „Gut!“ antwortet er. Er greift wieder unter den Tisch und bringt einen Eimer voller Sand hervor. Er schüttet den Sand in den Krug und wiederum sucht sich der Sand den Weg in die Lücken zwischen den großen Steinen und den Kieselsteinen. Anschließend fragt er: „Ist der Krug jetzt voll?“ „Nein!“ ruft die Klasse. Nochmals sagt er: „Gut!“

Dann nimmt er einen mit Wasser gefüllten Krug und gießt das Wasser in den anderen Krug bis zum Rand. Nun schaut er die Klasse an und fragt sie: „Was ist der Sinn meiner Vorstellung?“ Ein Angeber hebt seine Hand und sagt: „Es bedeutet, dass egal wie voll auch dein Terminkalender ist, wenn du es wirklich versuchst, kannst du noch einen Termin dazwischen schieben“. „Nein“, antwortet der Dozent, „das ist nicht der Punkt. Die Moral dieser Vorstellung ist: Wenn du nicht zuerst mit den großen Steinen den Krug füllst, kannst du sie später nicht mehr hineinsetzen. Was sind die großen Steine in eurem Leben? Eure Kinder, Personen, die ihr liebt, eure Ausbildung, eure Träume, würdige Anlässe, Lehren und Führen von anderen, Dinge zu tun, die ihr liebt, Zeit für euch selbst, eure Gesundheit, eure Lebenspartner? Denkt immer daran, die großen Steine ZUERST in euer Leben zu bringen, sonst bekommt ihr sie nicht alle unter. Wenn ihr zuerst mit den unwichtigen Dingen beginnt, dann füllt ihr euer Leben mit kleinen Dingen voll und beschäftigt euch mit Sachen, die keinen Wert haben und ihr werdet nie die wertvolle Zeit für große und wichtige Dinge haben.“

Heute Abend oder morgen Früh, wenn du über diese kleine Geschichte nachdenkst, stelle dir folgende Frage: Was sind die großen Steine in deinem Leben? Wenn du sie kennst, dann fülle deinen Wasserkrug zuerst damit.

Verschiedene Sichtweisen

Heute hielt Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama in Wien einen öffentlichen Vortrag zum Thema Ethik und menschliche Werte in der heutigen Gesellschaft. Die Inhalte waren für mich persönlich höchst interessant und inspirierend und ich war sehr berührt danach und dankbar dabei gewesen sein zu können. Nachdem er seine Haupt- Rede beendet hatte beantwortete er auch Fragen, welche die Zuhörer auf Zettel geschrieben hatten.

Eine der Fragen lautete: “Was macht ein Dalai Lama, wenn er traurig ist?”.

Der Dalai Lama schmunzelte und überlegte kurz.

Seine Antwort – natürlich nicht wörtlich sondern verkürzt und sinngemäß wieder gegeben- lautete: klar kann es vorkommen, dass Dinge passieren, die einem nicht gefallen, traurig machen. Dann hat man eine bestimmte Sichtweise – aus dieser Sichtweise heraus gefällt einem nicht, was passiert ist. Ich kann alles aber aus verschiedenen Sichtweisen und Blickwinkeln betrachten. Möglicherweise gibt es einen anderen Blickwinkel, wo das Ereignis einen ganz anderen Aspekt dazu bekommt. Ich frage mich dann: was ist das Positive daran? Oftmals entsteht aus etwas erstmals Unerwünschtem dann später etwas Gutes, mit dem ich nicht gerechnet hätte.

Mir hat diese Antwort sehr gut gefallen und sie inspirierte mich dazu ein paar Zeilen zu schreiben. Denn die Antwort des Dalai Lama und sein Hinweis mit Dingen um zu gehen, die uns nicht gefallen, entspricht dem, wie wir oftmals im Coaching arbeiten und den Kunden unterstützen.

Ein Coaching Kunde kommt mit einem Thema und einer bestimmten Sichtweise im Hinblick auf eine Sache. Oftmals ist nicht die Tatsache selbst das Problem, sondern die Art und Weise, wie wir sie betrachten und interpretieren. Die starre Sichtweise und der Glaube, dass es immer so bleiben wird, sind das, was eigentlich weh tun, was eigentlich schmerzt und daran hindert weiter zu kommen. Beim Coaching stellt der Coach gezielt Fragen, um etwas aus verschiedensten Blickwinkeln zu beleuchten, um andere Sichtweisen herein zu holen und Weitblick zu erzeugen.

So helfen neue Sichtweisen zu neuen Interpretationen, sie schaffen größere Handlungsspielräume, schaffen Freiheit zu entscheiden, weil man die Möglichkeiten kennt und besser abschätzen kann.

Ein weiterer Aspekt, den der Dalai Lama seiner Antwort hinzufügte war: wenn wir eine Ego- zentrierte Denkweise haben, so macht das unseren Geist und unser Denken eng und eingeschränkt. Wenn wir an andere Menschen denken, dann weitet das unseren Geist und unsere Sichtweise.

Um das nochmals in Zusammenhang mit Coaching zu sehen: Coaching unterstützt, nicht nur auf die eigenen Vor- und Nachteile zu achten, sondern anhand von systemischem Denken auch die Auswirkungen unseres Handels auf unser Umfeld zu sehen. Wenn ein Coaching- Kunde beispielsweise ein neues Ziel entwickelt, dann ist es wichtig und unumgänglich auch zu schauen, wie sich die Erreichung des Ziels auswirken würde – auf seine Familie, sein Umfeld, auf seine Systeme in denen er sich bewegt. Es geht darum, die bestmögliche Lösung – für alle Beteiligten zu finden, nicht nur für einen selber.

Coaching schafft neue Sichtweisen! Coaching schafft Handlungsspielräume! Coaching schafft Freiheit! 

 

Ich fühle mich ständig gestresst…

Druck, Stress, schneller….

Immer häufiger begegnen mir Menschen oder kommen zu mir in die Praxis, die darüber klagen ständig gestresst zu sein. Da kommen dann Aussagen wie….

… ich fühle mich die meiste Zeit des Tages wie unter Strom… ich weiss nicht wie ich zur Ruhe kommen soll, ich habe das Gefühl ganz schnell alles erledigen zu müssen, weil mir sonst alles über den Kopf wächst … oft spüre ich gar nicht, wie angespannt ich bin. Erst am Abend wenn ich dann Zeit hätte zur Ruhe zu kommen, bemerke ich, dass es mir nicht gelingt…. der Beruf verlangt von mir dass ich immer schnell reagiere, abliefere und leiste, da bleibt mir nichts Anderes übrig als schnell und schneller zu arbeiten…. ich habe chronische Nackenverspannungen und ständig Kopfschmerzen… manchmal ist mir richtig übel, weil ich nicht weiss wie ich das noch alles schaffen soll… ich habe innerlich ständig den Drang etwas zu tun, auch wenn es gar nicht nötig wäre. Ich kann mich nicht mal entspannen wenn ich Zeit dafür hätte….. alles muss schnell gehen….

Das Motto und der innerliche – oft auch unerwünschte Druck ist in vielen Fällen: ich muss SCHNELL – irgendwohin.

Diese Geschwindigkeit und der Druck, der da auf den Schultern lastet macht das Leben mühsam, beschwerlich und man hat gar nicht die Zeit, das, was man tut auch wirklich wahr zu nehmen- geschweige denn zu geniessen.

Manchen passiert vor lauter Geschwindigkeit beispielsweise, dass sie nicht mehr wissen, wo sie ihr kurz zuvor ihr Auto abgestellt haben oder was sie grade tun wollten weil so viel gleichzeitig passiert ist.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten hier Abhilfe zu schaffen:

  • Langsam langsam ist in solchen Fällen die erste Devise. Das klingt einfacher als es ist. Natürlich ist es nicht sinnvoll einfach nur eine Vollbremsung zu machen und dann zu schauen, wo man steht und alles liegen und stehen zu lassen. Einfach mal runter vom Gas ist ein erster Schritt. Wenn ich nicht mehr weiss wohin ich fahre, tue ich mich schwer, dort an zu kommen!
  • Bestandsaufnahme machen: was tue ich denn alles – was davon ist wichtig, was nicht? Was kann ich weglassen, delegieren oder verändern? Wenn Ihnen das alleine nicht so gut gelingt ist es sehr hilfreich sich hierfür die Unterstützung eines Coachs zu holen.
  • Prioritäten setzen!
  • Entspannungstraining – finden Sie eine Methode, die zu Ihnen passt!
  • Sport, Bewegung und Natur
  • Nehmen Sie die Signale Ihres Körpers ernst! Ihr Körper sagt stopp, wenn es ihm zu viel wird.
  • Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse! Viele Menschen geben sich selber und ihren Bedürfnissen zu wenig Aufmerksamkeit und Beachtung. Dadurch betreiben sie Raubbau am eigenen Körper und der eigenen Energie, irgendwann rächt sich das! Gehen Sie achtsam mit sich und Ihrem Körper um!

 

Wie kann ich mit bedrängenden Gedanken umgehen?

Kennen Sie das Gefühl: morgens, 08:30 auf einem überfüllten Bahnhof  den richtigen Bahnsteig zu suchen? Überall tummeln sich Menschen, die es eilig haben zum richtigen Bahnsteig zu ihrer Schnellbahn zu kommen und dabei noch den Frühstückskaffee im Pappbecher in der einen, die Tasche in der anderen Hand haben, während ein Handy läutet, nebenbei ein Kleinkind verzweifelt schreit und in dem Moment zwei Züge gleichzeitig einfahren und dabei einen ziemlichen Lärm machen.

Unsere  Gedanken können manchmal in unseren Köpfen mehr Lärm und Stress machen als so ein ganzes Bahnhofszenario einer ganzen Woche zusammen. Gedanken voll Zweifel, Sorgen, Gedankenkreise um Probleme, Gedanken die Stress  machen und wieder kommen dann Zweifel, Sorgen, Probleme und das Ganze im Kreis von vorne nach hinten und dann wieder von hinten nach vorne.

Manche Menschen haben sich so an den Lärm im Kopf gewöhnt, dass sie gar keinen anderen Zustand mehr kennen als die vielen Stimmen, die was erzählen und sie identifizieren sich dann auch damit. Ein Mensch hat täglich durchschnittlich 45 000 – 60 000 Gedanken. Ein Grossteil davon sind an uns selber gerichtet. Sprich wir reden innerlich ständig mit uns selber. Und je nachdem, was das so alles innerlich geredet wird fühlen wir uns besser oder schlechter. Denn wenn die Gedanken negativ, sorgenvoll und quälend sind fühlen wir uns dementsprechend sorgenvoll, gequält und von negativen Emotionen belastet.

Ich vergleiche diesen Zustand gern auch mit dunklen Rauchschwaden aus einem Schornstein, die so dicht sind, dass man kaum Luft bekommt und nicht mehr frei atmen kann und man den Himmel dahinter gar nicht mehr sehen kann. Oder mit dicken Wolken, die den Himmel so bedecken, dass wir womöglich vergessen, dass dahinter der Himmel eigentlich blau erscheint und irgendwann wieder die Sonne scheint.

Die Gedanken können so präsent und massiv sein, dass wir gar nicht mehr imstande sind hier und jetzt einfach zu sein und wahr zu nehmen, was im Moment ist, weil wir dauernd von den Gedanken dominiert werden.

Wie kann ich nun mit solchen bedrängenden Gedanken umgehen?

Es gibt verschiedenste Techniken, die in so einem Fall unterstützend und hilfreich sein können. Wichtig ist immer als erster Schritt die Gedanken als solche wahrnehmen zu lernen und uns nicht mehr mit dem ganzen Lärm zu identifizieren und zu wissen: wir haben zwar Gedanken, aber wir sind sie nicht. Unser Denken ist ein wichtiges Instrument, das wir bewusst einsetzen können. Aber sein Sinn ist nicht uns zu dominieren oder zu stressen, sondern uns ein wertvolles Werkzeug zu sein. Das zu lernen passiert nicht von einem Tag auf den anderen, sondern ist ein Prozess für den es Übung und Geduld braucht. Anbei finden Sie einige Beispiele für hilfreiche Möglichkeiten:

  • Atemübungen und verschiedene Meditationstechniken, die helfen, unsere Gedanken bewusst wahrzunehmen und wieder weiter ziehen zu lassen ohne sie als bedrängend zu empfinden. Dies kann auch unterstützen, um unsere Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und um unsere Gedanken besser steuern zu können.
  • Bewegung – und alles was in den Körper holt: intensiv Sport machen, so richtig auspowern, Sport, der sehr viel Aufmerksamkeit und Konzentration erfordert
  • Konzentration auf den eigenen Körper: bewusst auf einen Körperteil – zB die Hände konzentrieren und mit der ganzen Aufmerksamkeit einige Zeit dort verweilen und dabei tief ein und aus atmen
  • Eine schwierige Denkaufgabe lösen- dies lenkt ab und braucht volle Konzentration
  • Sex 
  • Einfache körperliche Arbeiten – vor allem in der Natur: zum Beispiel Rasen mähen, ein Gemüsebeet ansetzen oder Unkraut jäten
  • Mit Menschen umgeben, die sehr präsent und positiv sind
  • Natur, draußen sein, spazieren
  • Tanzen, Lachen, alles was beschäftigt und gleichzeitig Spass  macht

Dies sind lediglich Beispiele und es ist auch sehr individuell und Übungssache, wem was besser oder weniger gut hilft und gelingt. In jedem Fall wird von den meisten Menschen als hilfreich empfunden, was ins Hier und Jetzt holt.

Wie finde ich den passenden Coach für mich?

Was ist wichtig zu beachten, wenn Sie einen Coach suchen?

Mittlerweile gibt es eine Fülle an Coaches und Coachingangeboten am Markt. Das macht die Entscheidung, welchen Coach man wählen soll nicht unbedingt einfach. Vor allem möchten die meisten Menschen ja nicht nur einen Coach finden, der professionell arbeitet, sondern auch einen, der zu ihm/ihr und seinen/ihren Themenstellungen passt. Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Coach wirklich gut passt und man sich wohl fühlt, damit für die Coachingarbeit eine nötige Vertrauensbasis aufgebaut werden kann.

Manche Menschen finden Ihren Coach über eine persönliche Empfehlung. Andere einfach per Suche im Internet. Beides hat Vorteile. Wenn Sie jemanden empfohlen bekommen haben, dann war offenbar der Empfehlende zufrieden mit der Arbeit des Coachs. Es kann aber durchaus vorkommen, dass ein Coach für einen Menschen und gewisse Themenstellungen genau passt und für den “besten Freund” dann überhaupt nicht. Das ist sehr vom Arbeitsstil und vom Typ abhängig. Während für den einen Menschen ein sanftmütiger und warmherziger Coach passt kann für einen Anderen weitaus zielführender sein, einen Coach zu haben, der sehr direkt, klar und auch fordernd ist. Manche Menschen suchen nach einem “eigenen Coach” der völlig unabhängig vom eigenen Umfeld ist, um sicher zu stellen, dass der Coach absolut unbeeinflusst und neutral ist. Das sollte in der Regel sowieso der Fall sein. Trotzdem kann es auch vor kommen, dass ein Coach ablehnt, mit einem zu nahe stehenden Menschen seines Klienten zu arbeiten – weil es in dem Fall für die Arbeit förderlicher ist.

Folgende Fragen können bei der Entscheidung, ob ein Coach der/die Richtige für Sie ist, hilfreich sein:

  • Verfügt der Coach über eine fundierte Ausbildung? Es gibt Anbieter von Coachingausbildungen, die in ein paar wenigen Wochenend- Seminaren abgehandelt werden. Fundierte Ausbildungen sind in der Regel von einem der Coaching- Verbände zertifiziert – wie beispielsweise dem ICF (International Coach Federation) oder der EGC (Europäischen Gesellschaft für Coaching). Außerdem ist bei einer Coaching Ausbildung auch der Umfang von Bedeutung. Wenn Sie Zweifel haben, kontaktieren Sie den Coach und fragen Sie, wo er genau welche Ausbildung gemacht hat und in welchem Umfang.
  • Wie lange arbeitet der Coach bereits als Coach? Eine langjährige Arbeitserfahrung muss nicht zwangsläufig gute Qualität bedeuten. Trotzdem ist es ein gewisses Indiz und in der Regel werden gute Coaches mit den Jahren und der Erfahrung besser.
  • Verfügt der Coach über ein Spezialgebiet? Es ist in der Regel besser eine/n Spezialisten/in für sein/ihr Gebiet zu suchen, als einen Generalisten, der alles verspricht und in keinem Gebiet über tiefergehendes Wissen und/oder Erfahrung verfügt.
  • Passt der Coach zu Ihrem Problem – ist er auf Ihre Branche spezialisiert oder hat damit Erfahrung? 
  • Wie war der erste Eindruck, den Sie hatten… als Sie auf die Homepage des Coaches gekommen sind? Meist gibt uns unser Bauchgefühl einen wichtigen “ersten Impuls” ob der Inhalt und der Mensch, der dahinter steht für uns von Interesse sein könnte. Eine homepage ersetzt nie den persönlichen Kontakt, trotzdem gibt sie ein gewisses Bild und kann als Orientierungshilfe im Vorfeld dienen.
  • Ist Ihnen der Coach sympathisch? Wirkt er/sie vertrauensvoll auf Sie? Möchten Sie mit dem Menschen Ihr Thema/Problem bearbeiten?

 

Am wichtigsten für eine erfolgreiche Arbeit ist nicht nur Professionalität sondern auch dass die Chemie passt! Vertrauen Sie in jedem Fall Ihrem Gefühl!

 

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